Als VA zu starten geht ohne große finanzielle Investition: Laptop, ein paar nützliche Tools und dann kann es schon fast losgehen!

Doch wie es oft so ist: Dann gibt es noch dieses tolle Tool, jenes Zubehör für den Laptop oder die ultimative Laptoptasche. Außerdem fehlt oft der Austausch mit anderen. Da ist ein Coworking Space oder das nächste Café eine willkommene Abwechslung! Doch das geht oft ins Geld: Essen gehen wird zum Alltag, das W-Lan kostet unter Umständen stündlich Geld und der trölfte Cappuccino ist die Kirsche auf der Finanztorte.

Kommt dir das bekannt vor? Dann geht es dir wie mir am Anfang! Das Tückische ist, dass es kleine, gut verteilte Beträge sind, die erst einmal nicht wehtun. In diesem Artikel möchte ich dir aus meinen Erfahrungen heraus Tipps geben, wie du den Überblick behältst und clever haushaltest.

Basics

Behalte deine Finanzen im Blick!

Eine goldene Regel für jeden Selbstständigen: Kenne deine Einnahmen und deine Ausgaben! Oft kommen Rechnungen erst nach einigen Monaten. Und eine Rechnung kommt nie alleine! Das kann die Euphorie der neu gewonnenen Freiheit und Unabhängigkeit etwas bremsen. Mein Tipp: Erstelle eine Liste, in der du alle regelmäßigen monatlichen und jährlichen Ausgaben notierst. So weißt du ganz genau, wie hoch deine Einnahmen sein müssen und was du dir wann als Goodie erlauben kannst. So kannst du langfristig und vor allem nachhaltig erfolgreich arbeiten!

So sparst du im Homeoffice

Wer hauptsächlich von zuhause arbeitet, spart doch eigentlich am meisten – oder? Genau hier täuschen sich jedoch viele. Hast du schon einmal ausgerechnet, wie hoch die Stromkosten für deine technische Ausstattung sind?

Neben einem Strom- und Internetanbietervergleich helfen hier schon einfache Maßnahmen wie richtiges Lüften, eine angemessene Heiztemperatur, elektronische Geräte auszuschalten und Energiesparlampen zu nutzen.

Du solltest dir ebenso Gedanken machen, welche Ausstattung und Tools du wirklich benötigst. Kleine Summen sind hier wesentlich schneller ausgegeben, denn wir entscheiden oft spontan.

Mein Tipp: Bevor du dir kostenpflichtig eine Software zulegst, versuche zunächst die kostenlose Test-Version!

Welche tollen Tools es so gibt kannst du hier nachlesen.

Unterwegs mit kleinem Geld

Wenn du meist als digitaler Nomade unterwegs bist, sind Strom- oder Heizkosten eher nebensächlich. Aber auch die Ortsunabhängigkeit bietet viele Möglichkeiten, deinen Geldbeutel zu strapazieren!

Gerade am Anfang musst du dich wirklich disziplinieren, dass du auch tatsächlich arbeitest, während du in der Welt unterwegs bist. Überall lauern wunderschöne Strände, lebhafte Städte und tolle Sehenswürdigkeiten und bieten jede Menge Ablenkung. Ein festgelegtes Tagespensum mit genauen Aufgaben und Zielen sind wichtig gegen Aufschieberitis und sichern dir ein regelmäßiges Einkommen.

Der größte Liquiditätsfresser unterwegs ist deine Unterkunft. Falls du wie ich oft länger an einem Ort bist und von dort aus lieber die Gegend erkundest, kann ich dir wärmstens Houssitting empfehlen. Du wohnst im Haus oder in der Wohnung fremder Leute und passt auf deren Eigentum und meist deren Tiere auf. Mein Favorit ist Trusted Houssitters*. Houssitting ist für digitale Nomaden die ideale Möglichkeit, Geld zu sparen: Du wohnst kostenlos im Zuhause Anderer, hast gleichzeitig einen Rückzugsort zum Arbeiten und ein Tier zum knuddeln!

Neben der Liste deiner Ausgaben ist es sinnvoll, dir ein finanzielles Tagespensum zu überlegen. Gekoppelt mit einem kleinen Haushaltsbuch hast du so immer deinen aktuellen Finanzstatus im Blick.

Ideal zum Arbeiten unterwegs eignen sich Coworking Days: Weltweit kannst du kostenlose Probetage in Coworking Spaces nutzen und dich so mit Anderen austauschen!

Basics

So legst du dir einen Finanzpuffer an

Egal, ob du von unterwegs arbeitest oder im Homeoffice: Irgendwann will jeder mal Urlaub machen, möchte sein Business weiterentwickeln oder kann aus sonstigen Gründen für eine gewisse Zeit nicht oder nur eingeschränkt arbeiten. Für solche Zeiten ist ein Finanzpuffer Gold wert!

Für eine Rücklage eignet sich ein separates Konto mit einem eingerichteten Dauerauftrag. Automatisch wird der Puffer angelegt und du kommst gar nicht erst in Versuchung, das Geld auszugeben. Du solltest jedoch immer Zugriff auf das Konto haben, falls du das Geld kurzfristig in Anspruch nehmen möchtest.

Mein Tipp: Lege einen Dauerauftrag an mit 50 €. Das geht immer, ist leicht zu verschmerzen und bringt dir trotzdem in nur einem Jahr eine Rücklage von 600 €.

Grundsätzlich ist die Selbstständigkeit im Vergleich zum Angestelltenverhältnis oft mit finanziellen Schwankungen verbunden. Deshalb ist es für dich und deine erfolgreiche Selbstständigkeit noch wichtiger, immer den Überblick über deine Finanzen zu haben. Meine Tipps sollen dir helfen, eine Basis zu legen und von Anfang an gut zu haushalten. So kannst du ein nachhaltiges und erfolgreiches Business aufbauen!

Arbeiten als virtuelle Assistenz

Carina Wasmer, VA

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